§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Leistungen, die Dream Outreach (WYY Group OÜ, Narva mnt 5, 10117 Tallinn, Estland) für Geschäftskunden (Unternehmer im Sinne des § 14 BGB / § 1 UGB) erbringt. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihnen wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Leistungsumfang
Dream Outreach erbringt Leistungen im Bereich B2B-Pipeline-Infrastruktur, insbesondere Domain-Setup, Mailbox-Konfiguration, Entscheider-Recherche und outbound-basierte Terminvereinbarung. Der konkrete Umfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot und der Auftragsbestätigung.
§ 3 Pay-per-Show-Modell
Sofern Pay-per-Show vereinbart ist, wird pro erscheinendem qualifiziertem Termin ein im Vertrag festgelegter Betrag abgerechnet. Die Definition eines „Shows" wird vor Vertragsbeginn schriftlich vereinbart. Setup-Kosten (Domains, Mailbox-Einrichtung, Aufwärmprozess) werden einmalig zu Vertragsbeginn fällig und sind unabhängig vom Terminvolumen.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt rechtzeitig alle Informationen zur Verfügung, die für die Erbringung der Leistung erforderlich sind (Zielgruppenbeschreibung, Kalender-Zugriff, Markenmaterialien etc.). Verzögerungen, die auf fehlende oder fehlerhafte Mitwirkung zurückzuführen sind, gehen zulasten des Kunden.
§ 5 Datenschutz und DSGVO — Verantwortlichkeit des Kunden
Die datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit für sämtliche vom Kunden bereitgestellten oder vom Kunden veranlassten Kontaktdaten liegt ausschließlich beim Kunden. Der Kunde garantiert, dass er über eine wirksame Rechtsgrundlage gemäß Art. 6 DSGVO für die Verarbeitung der von ihm bereitgestellten oder im Rahmen der Leistung adressierten Daten verfügt — insbesondere für die Kontaktaufnahme im B2B-Kontext nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse) sowie nach § 7 Abs. 2 UWG.
Der Kunde stellt Dream Outreach von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung datenschutzrechtlicher, wettbewerbsrechtlicher oder vergleichbarer Vorschriften resultieren und auf vom Kunden bereitgestellten Daten, vom Kunden definierten Zielgruppen oder vom Kunden freigegebenen Inhalten beruhen. Dies umfasst behördliche Bußgelder (z. B. nach Art. 83 DSGVO), zivilrechtliche Schadensersatzforderungen, Abmahn- und Rechtsverfolgungskosten.
Sofern Dream Outreach Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen separaten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab.
§ 6 Inhalts- und Markenverantwortung
Der Kunde ist verantwortlich für die Rechtmäßigkeit aller von ihm freigegebenen Outreach-Texte, Markenbezeichnungen und beworbenen Leistungen. Dream Outreach übernimmt keine Haftung für Inhalte, die der Kunde zur Verwendung freigegeben hat.
§ 7 Haftung
Dream Outreach haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Im Übrigen ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt und insgesamt auf das im jeweiligen Vertragsmonat tatsächlich gezahlte Netto-Entgelt beschränkt. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 8 Garantieausschluss bei Pipeline-Ergebnissen
Dream Outreach schuldet die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Leistung, nicht jedoch einen konkreten wirtschaftlichen Erfolg über die im Pay-per-Show-Modell definierten qualifizierten Termine hinaus. Conversion in Kunden, Abschlussraten oder Umsatzerfolg liegen außerhalb unseres Einflussbereichs.
§ 9 Vertragsdauer und Kündigung
Die Vertragsdauer beträgt mindestens drei Monate und verlängert sich automatisch um jeweils einen Monat, sofern nicht 14 Tage vor Ablauf in Textform gekündigt wird. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 10 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen vertraulich zu behandeln. Diese Pflicht besteht für drei Jahre über das Vertragsende hinaus.
§ 11 Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt estnisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Tallinn, Estland. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt; die AGB richten sich ausschließlich an Unternehmer.
§ 12 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung gilt als durch eine Bestimmung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen am nächsten kommt.